#speekloud Influencer vs. UGC Marketing - Unterschiede & Vorteile

Influencer vs. UGC Marketing

Du scrollst durch deine Social-Media-Feeds und wirst von Werbung geradezu überschwemmt. Produkte und Marken prasseln auf dich ein und du fragst dich: Wie soll ich mich da noch zurechtfinden? Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Zielgruppe aufmerksamkeitsstark anzusprechen und sich von der Masse abzuheben. Dabei gibt es verschiedene Ansätze: User Generated Content (UGC) Marketing oder Influencer Marketing. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und können unterschiedliche Effekte auf dein Publikum haben. In diesem Blogartikel wollen wir mit dir gemeinsam herausfinden, welche Strategie am besten zu dir und deinem Unternehmen passt.

Inhaltsübersicht

UGC Marketing vs. Influencer Marketing

Bevor wir uns in die Details stürzen, wollen wir uns zuerst einmal anschauen, was Influencer Marketing und UGC Marketing eigentlich bedeuten.

Influencer Marketing ist eine Strategie, bei der Unternehmen mit Personen zusammenarbeiten, die eine starke Online-Präsenz und somit eine hohe Reichweite haben. Diese Personen, auch Influencer genannt, können je nach Followerschaft eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und somit für bestimmte Marken oder Produkte besonders gut werben.

UGC Marketing hingegen setzt auf die Macht der Community. Hier geht es darum, Nutzer aktiv in die Werbekampagne einzubinden und ihnen eine Bühne zu geben, auf der sie sich präsentieren können. Dabei wird darauf abgezielt, dass private User selbst kreativen, qualitativ hochwertigen Content für eine Marke erstellen und diesen mit ihrer Followerschaft teilen oder je nach Vereinbarung von der Marke teilen lassen.

Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile und können je nach Zielsetzung und Zielgruppe unterschiedlich effektiv sein. Im nächsten Abschnitt werden wir uns deshalb genauer mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Influencer Marketing und UGC Marketing auseinandersetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Influencer und UGC Marketing?

Wie bereits erwähnt, setzt Influencer Marketing auf die Zusammenarbeit mit Personen, die eine starke Online-Präsenz haben und somit eine große Reichweite besitzen. Diese Personen sind meist in einem bestimmten Themengebiet oder einer Nische aktiv und haben eine treue Fangemeinde, die ihnen folgt und auf ihre Empfehlungen vertraut. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern können Unternehmen somit gezielt ihre Zielgruppe ansprechen und für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben.

UGC Marketing hingegen setzt auf die Followerschaft und die Kreativität privater Nutzer. Hier geht es darum, Nutzer aktiv in die Werbekampagne einzubinden. Die Content-Erstellung durch private Nutzer steht hier also im Vordergrund. Das Besondere dabei ist, dass die Inhalte auf die Rezipienten authentisch und unabhängig wirken, da sie nicht von der Marke selbst erstellt wurden.

Influencer Marketing und UGC Marketing haben also unterschiedliche Herangehensweisen und Zielsetzungen, können aber auch gemeinsam genutzt werden.

Was genau ist UGC Marketing Banner

Was genau ist UGC Marketing?

Wie bereits erwähnt, bezeichnet User Generated Content (UGC) jene Medieninhalte, die von privaten Nutzern erstellt werden. Dabei kann es sich um Fotos, Videos, Bewertungen oder Texte handeln, die in sozialen Netzwerken oder auf Websites veröffentlicht werden.

Im UGC Marketing geht es darum, diese Inhalte gezielt zu nutzen und in die eigene Marketingstrategie zu integrieren. Dabei können Unternehmen ihre Zielgruppe aktiv einbinden und eine engere Beziehung zu ihren Kunden aufbauen. Indem User selbst kreativen Content für eine Marke erstellen und diesen teilen oder von der Marke teilen lassen, können Unternehmen auf natürliche Weise mehr Reichweite erzielen und ihre Produkte oder Dienstleistungen authentisch präsentieren.

Nutzergenerierte Inhalte werden meist auf mehreren Marketingkanälen geteilt. Dabei handelt es sich meist um einen gesponserten Beitrag im Feed des „Idealkunden“. Oftmals fungieren im UGC Marketing etablierte Marken, die bereits eine gewisse Reichweite erreicht haben, aber das Bewusstsein ihrer Kunden für die Marke weiter stärken möchten.

Die Besonderheiten von Influencer Marketing

Influencer Marketing ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil vieler Marketingstrategien geworden. Aber was bedeutet der Begriff eigentlich genau?

Influencer Marketing beschreibt eine Marketingstrategie, bei der eine Marke mit Personen zusammenarbeitet, die in den sozialen Medien eine große Anzahl von Followern haben, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Diese Personen, auch Influencer genannt, haben oft eine treue Community, die ihnen folgt und auf ihre Empfehlungen vertraut.

Dabei kann es sich beispielsweise um gesponserte Beiträge auf Instagram oder YouTube handeln, in denen der Influencer das Produkt vorstellt und seine Erfahrungen damit teilt. Durch die Empfehlung des Influencers kann eine Marke auf natürliche Weise mehr Reichweite erzielen und neue Kunden gewinnen.

Influencer Marketing ist besonders effektiv, da es auf der persönlichen Beziehung zwischen dem Influencer und seiner Fangemeinde basiert. Wenn ein Influencer ein Produkt empfiehlt, wird dies von seinen Followern oft als persönliche Empfehlung wahrgenommen, was das Vertrauen in die Marke stärken kann.

Allerdings birgt Influencer Marketing auch einige Herausforderungen, wie beispielsweise die Frage nach der Authentizität der Empfehlungen oder die Schwierigkeit, den Erfolg der Kampagne zu messen.

Abgrenzung Influencer und Creator

In der Welt des Marketings tauchen oft auch Begriffe wie „Creator" oder "Content Creator" auf. Doch was genau unterscheidet diese von dem Begriff des Influencers?

Ein Creator, auch Content Creator genannt, ist jemand, der selbstständig kreative Medieninhalte erstellt. Dabei kann es sich beispielsweise um Fotos, Videos, Testimonials, Blogbeiträge, oder auch Podcasts handeln. Anders als Influencer steht beim Creator nicht die persönliche Präsenz im Vordergrund, sondern der Inhalt selbst. Deshalb beschränkt sich ihre Arbeit auf die Produktion der Inhalte – die Publikation erfolgt in den meisten Fällen auf den Marketing-Kanälen der jeweiligen Marke.

Influencer nutzen ihre Online-Präsenz und ihre Reichweite, um für Produkte oder Dienstleistungen zu werben. Dabei stehen oft die Persönlichkeit und die Empfehlungen des Influencers im Fokus. Influencer werden also dafür bezahlt, Videos und Fotos der jeweiligen Produkte zu machen und sie im Gegensatz zu den Creators auf ihren eigenen Kanälen zu publizieren.

Ein Creator kann aber auch Influencer sein, wenn er eine starke Online-Präsenz hat und für Marken wirbt. Andersherum können auch Influencer kreative Inhalte erstellen und somit auch als Creator tätig sein.

Wie du siehst, gibt es gibt einige Überschneidung zwischen Influencern und Creators, trotzdem ist der Fokus bei beiden Tätigkeiten ein anderer.

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Beispiele für Influencer und UGC Marketing

Jetzt wo du einen Überblick über Influencer Marketing und UGC Marketing hast, haben wir ein paar Beispiele für dich, wie beide Strategien in der Praxis eingesetzt werden können:

Beispiel #:1 Daniel Wellington
Ein bekanntes Beispiel für erfolgreiches Influencer Marketing ist die Zusammenarbeit von Daniel Wellington mit verschiedenen Influencern auf Instagram. Die Marke hat den Influencern Uhren zur Verfügung gestellt, die sie in ihren Beiträgen in Form von Produktfotos oder Videos präsentiert haben. Die Influencer haben ihre Erfahrungen mit der Marke und den Produkten geteilt und sie dadurch einem breiten Publikum vorgestellt. Aus einem Startkapital von 20000 US-Dollar wurde in nur drei Jahren ein Umsatz von 228 Millionen US-Dollar – wenn das kein Paradebeispiel für eine brillante Influencer-Strategie ist.

Beispiel #2: Gymshark
Bestimmt kennst auch du die bekannte Marke für Fitnessbekleidung Gymshark. Das liegt vermutlich daran, dass die Marke bereits viele Influencer aus der Fitnessbranche als Markenbotschafter gewonnen hat. Diese Influencer haben die Gymshark-Produkte in Form von Kurzvideos und Testimonials in ihren Social-Media-Kanälen vorgestellt und ihre Erfahrungen damit geteilt. Gymshark hat sich dadurch eine loyale Fangemeinde aufgebaut und das Vertrauen der Kunden in die Marke gestärkt.

Beispiel #3: Starbucks
Auch UGC Marketing wird von vielen Marken erfolgreich eingesetzt. Ein Beispiel dafür ist die Kampagne von Starbucks, bei der die Marke die Kunden dazu aufgefordert hat, ihre Beiträge mit dem Hashtag #RedCupContest zu versehen und Bilder von den Weihnachtsbechern zu teilen. Die Marke hat dann einige der besten Beiträge ausgewählt und mit Preisen belohnt. Durch diese Kampagne hat Starbucks das Engagement seiner Kunden gesteigert und gleichzeitig wertvollen UGC generiert.

Beispiel #4: Airbnb
Ein weiteres Beispiel für UGC Marketing ist die Kampagne von Airbnb. Kunden sollten dabei ihre Erfahrungen mit Airbnb als Gastgeber oder Gast zu teilen. Die Beiträge wurden dann auf der Airbnb-Website und in anderen Marketingmaterialien verwendet. Durch die entstandenen Bewertungen und Testimonials erfreute sich Airbnb zunehmend an Beliebtheit!

Was ist das Richtige für mich

Influencer oder UGC Creator – Was ist das Richtige für mich?

Die Entscheidung, ob du auf Influencer Marketing oder UGC Marketing setzen solltest, hängt von deinen Marketingzielen und deiner Zielgruppe ab. Hier sind einige Faktoren, die du bei der Entscheidung berücksichtigen solltest:

  • Budget: Wenn du ein begrenztes Budget hast, ist UGC Marketing möglicherweise die bessere Wahl, da es in der Regel weniger kostenintensiv ist als Influencer Marketing. Finde hier mehr Informationen darüber wie teuer Influencer Marketing wirklich ist.

  • Zielgruppe: Besteht deine Zielgruppe hauptsächlich aus jüngeren Nutzern, die viel Zeit in den sozialen Medien verbringen, kann Influencer Marketing die effektivere Strategie sein. Ist deine Zielgruppe jedoch breiter gestreut, könntest du UGC Marketing als geeigneteren Ansatz heranziehen, um eine größere Bandbreite an Kunden anzusprechen.

  • Marke: Wenn deine Marke stark mit deinem Produkt verbunden ist, entscheidest du dich aufgrund der authentischeren Wirkung vielleicht besser für UGC Marketing. Ist deine Marke jedoch bekannter und hat bereits eine starke Präsenz, kann Influencer Marketing helfen, das Markenbewusstsein weiter zu stärken.

Letztendlich hängt die Entscheidung zwischen Influencer und UGC Marketing davon ab, was am besten zu deiner Marke und deiner Zielgruppe passt. Möglicherweise kann für dich auch eine Kombination aus beiden Ansätzen in Frage kommen. Teste verschiedene Ansätze und analysiere die Ergebnisse, um die beste Strategie für deine Marke zu finden.

Auch Speekly unterstützt dich bei deiner Entscheidung: Du erfährst dort zum Beispiel mehr über die Funktionsweise von UGC Marketing , oder darüber, welcher UGC-Stil am besten zu deinem Produkt passt.

So findest du Influencer oder Creator

Wenn du Influencer oder Creator finden möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie du vorgehen kannst. Wir haben dir einige Schritte zusammengefasst, die deine Suche erleichtern könnten:

Schritt #1: Definiere deine Zielgruppe
Überlege, wer deine Zielgruppe ist und welche Art von Influencer oder Creator sie ansprechen würde.

Schritt #2: Recherchiere auf Social-Media-Plattformen
Nutze Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube, um nach Influencern oder Creators zu suchen und schaue dir ihren Content an.

Schritt #3: Nutze Marketing-Tools
Es gibt Tools wie Upfluence oder Neoreach, die dir bei der Suche nach Influencern helfen können. Für dein UGC Marketing ist Speekly eine ideale Möglichkeit, Creator zu finden. Du erstellst einfach einen Auftrag und erhältst die Bewerbungen möglicher Creators, die sich mit deiner Marke identifizieren können. In kürzester Zeit produziert dein ausgewählter Creator dann ein fertiges UGC-Video zu deinem Produkt.

Schritt #4: Suche nach relevanten Hashtags
Nutze relevante Hashtags, um nach Influencern oder Creators zu suchen, die in deiner Branche oder Marketing-Nische aktiv sind.

Schritt #5: Schau dir Empfehlungen an
Frage Freunde, Kollegen oder andere Influencer oder Creators nach Empfehlungen.

Schritt #6: Checke deine Influencer bzw. Creators
Wenn du potenzielle Influencer oder Creators gefunden hast, solltest du ihre Profile sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass sie zu deiner Marke und deinen Marketingzielen passen. Überprüfe ihre Engagement-Rate, ihre Zielgruppe und ihre vergangenen Kooperationen. So kannst du herausfinden, ob sie authentisch und für eine Kooperation geeignet sind.

Schritt #7: Schreibe interessante Influencer und Creator persönlich an
Auch deine gewählten Influencer haben die Wahl, ob sie sich für dich entscheiden oder den Auftrag ablehnen. Überzeuge daher beim ersten Kontakt direkt mit einer persönlichen Message und betone, warum die Werte und Ziele des jeweiligen Influencers am besten zu dir passen. Vergiss dabei nicht, dich und dein Produkt prägnant vorzustellen.

Fazit: Influencer vs UGC Marketing

Es ist wichtig, dass du deine Marketingziele und deine Zielgruppe berücksichtigst, bevor du eine Entscheidung fällst. Wenn du ein kleineres Budget hast oder eine engagierte Community aufbauen möchtest, könnte UGC Marketing die bessere Option für dich sein. Strebst du jedoch eher nach einer größeren Reichweite, ist Influencer Marketing möglicherweise zielführender. Wichtig ist jedoch in beiden Fällen, dass du stets authentische Inhalte kreierst oder kreieren lässt und mit deiner Zielgruppe interagierst, um eine loyale Community aufzubauen.

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