#speekloud User Generated Content – Der große UGC Guide

User Generated Content - Finde hier den großen UGC Guide

Sich zurücklehnen und die Zielgruppe das Marketing erledigen lassen? Genau das kann User Generated Content (UGC) ein Stück weit möglich machen. Doch was genau steckt hinter dieser besonderen Form der Marketing-Kommunikation? Wie kannst du deine Marke mit UGC bekannter machen und dein Business pushen? In unserem UGC Guide bekommst du Antworten.

Inhaltsübersicht

  • Was ist User Generated Content (UGC) – Bedeutung & Definition
  • UGC: Content Arten im Überblick
    • Was ist eine User Generated Content Plattform?
  • UGC im Marketing: So pusht du dein Business
  • Welche Vorteile bietet UGC?
  • Rechtliche Fragen zu UGC
    • Wem gehört User Generated Content?
    • Wie darf ich User Generated Content verwenden?
  • User Generated Content Tools machen's einfacher

Was ist User Generated Content (UGC) – Bedeutung & Definition

Der Begriff User Generated Content (kurz UGC, auf Deutsch "nutzergenerierte Inhalte") bezeichnet Medieninhalte, die von privaten Usern und potenziellen Kunden erstellt werden. Synonym verwendet werden auch die Begriffe "User Driven Content", "Consumer Generated Media" oder "Conversational Media". Im Gegensatz zu Inhalten, die von einer Marke oder einem Unternehmen produziert werden (Brandet Content), wird UGC per Definition nicht in einem professionellen Rahmen erstellt.

Obwohl der Begriff erst mit dem Web 2.0 aufkam, gibt es User Generated Content schon deutlich länger. Der gute alte Lesebrief ist eines der bekanntesten Beispiele für UGC. Das Pendant waren in den Anfängen des Internets Foren, in denen sich Nutzer austauschen und Feedback geben konnten. Heutzutage bieten Social Media Kanäle wie Twitter, Facebook, YouTube, TikTok und Instagram vielfältige Möglichkeiten, eigenen Content zu kreieren und zu veröffentlichen.

UGC: Content Arten im Überblick

User Generated Content ist im Laufe der Jahre immer vielfältiger geworden und zeigt sich in vielen Darstellungsformen:

  • Texte: Die Möglichkeit, auf einer Website oder in Online-Shops Kommentare und Rezensionen zu hinterlassen, ist mittlerweile Standard. User Generated Content in Textform begegnet uns aber auch in Blogs und als Social Media Content. User teilen beispielsweise auf Twitter ihre Meinung zu einem Produkt oder einer Marke.

  • Bildmaterial: In den sozialen Netzwerken werden pausenlos Inhalte in Form von Bildern generiert. Allein auf Instagram laden Nutzer jeden Tag rund 100 Millionen Fotos hoch.

  • Videos: Ebenso wie Fotos transportieren auch bewegte Bilder Emotionen. Videos sind somit ein ideales Mittel für erfolgreiche Conversions. Anwendung findet dieser UGC zum Beispiel in Form von Unboxing- und How-to-Videos, Interviews oder Tutorials, in denen Nutzer ein Produkt testen, vorstellen oder erklären.

  • Audio: UGC als Audio begegnet uns zum Beispiel als Musik oder auch als Podcast.

User Generated Content und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

In der Praxis sind die verschiedenen UGC Arten nicht immer klar voneinander getrennt. Fotos, Videos und Audios können zum Beispiel mit Texten beschrieben werden. Blog-Beiträge werden wiederum häufig mit Bildmaterial ergänzt.

Innerhalb der UGC-Formen gibt es außerdem verschiedene stilistische Formen, mit denen du die Besonderheiten deiner Marke oder deines Produkts hervorheben kannst, zum Beispiel Social Proofs, Produkt-Reviews und Testimonials.

Was ist eine User Generated Content Plattform?

Je nach Art kann User Generated Content auf verschiedenen Onlineplattformen veröffentlicht werden. Wikipedia ist das wohl prominenteste und erfolgreichste Beispiel für eine Plattform, die vollständig auf nutzergenerierte Textinhalte setzt. Weitere klassische Plattformen, auf denen UGC erstellt und verbreitet werden kann, sind:

  • Websites & Landingpages
  • Social Media Kanäle
  • Videoportale wie YouTube, Vimeo oder TikTok
  • Foto-Sharing-Portale wie Pinterest und Instagram
  • Audio-Plattformen wie Spotify, SoundCloud und Deezer

UGC im Marketing: So pusht du dein Business

User Generated Content gehört zu den Marketing-Trends, die sich ständig weiterentwickeln und aus dem modernen Online-Marketing nicht mehr wegzudenken sind. Nutzergenerierte Inhalte lassen sich gezielt als ein strategisches Instrument der Markenführung einsetzen. Unternehmen können zum Beispiel über Social Media User Generated Content nutzen und die Community aktiv in ihre Marketing-Strategie einbeziehen. Wettbewerbe, Umfragen und andere Mitmach-Aktionen sind beliebte Wege, um User Generated Content zu erhalten.

Im Online-Marketing und auf Social Media spielt User Generated Content gleich mehrere Vorteile aus. Suchmaschinen wie Google lassen beispielsweise Bewertungen und Kommentare von Nutzern in ihr Ranking einfließen. So kann UGC das SEO-Ranking verbessern. Es gibt bereits eine Reihe von Studien und Statistiken, die belegen, wie UGC deine KPIs pusht.

User Generated Content ermöglicht...

  • eine bis zu 29 % höhere Conversion-Rate im Vergleich zu Kampagnen oder Webseiten ohne UGC (Everyone Social, 2021)
  • bis zu 50 % niedrigere Cost-per-Click als klassische Produktvideos (Everyone Social, 2021)
  • eine 78 % höhere Klickrate im E-Mail-Marketing (Affde, 2021).

Die Zahlen erklären, warum UGC im Marketing so beliebt und erfolgreich ist. Die Vorteile und das Potenzial nutzergenerierter Inhalte wissen bereits viele Marketers zu schätzen:

  • 75 % der Marketers sind überzeugt, dass UGC authentischer wirkt als andere Arten von Inhalten. (TINT, 2018)
  • 58 % der Marketers nutzen UGC bereits für Werbekampagnen. (TINT, 2018)
  • 50 % der Marketers setzen verstärkt auf UGC in Video- und Bildform. (TINT, 2018)
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Welche Vorteile bietet UGC?

„Hier will mir nur jemand etwas verkaufen.‟ – So denken Konsumenten häufig über Inhalte, die in den Werbe- und Marketing-Abteilungen von Unternehmen entstehen. Aufwändig produzierter Branded Content geht mit einer gewissen Skepsis der Nutzer einher und wird oft als kalkuliert empfunden. Genau in diesem Punkt spielt User Generated Content seine Vorteile aus.

„Menschen vertrauen Menschen, daher ist es wichtig, UGC als moderne Mundpropaganda zu betrachten.“ Koray Alic, Co-Founder Speekly

Word of Mouth ist die beste Werbung für dein Unternehmen und seit Jahren eine der effektivsten Online-Marketing-Techniken. User Generated Content ist quasi die digitale Umsetzung von Mundpropaganda – und genau darin besteht der große Mehrwert:

  • UGC schafft Nähe & Vertrauen: Wissen wir wenig über ein Produkt, vertrauen wir auf die Erfahrungen anderer Menschen. Dieser „Social Proof“ macht UGC so wirksam: Kunden erhalten eine persönliche Empfehlung von jemandem, der (auf den ersten Blick) keine Absicht hat, etwas zu verkaufen, sondern nur seine Meinung teilt. Mit diesem "Gleichgesinnten" können sich Nutzer besser identifizieren und nehmen die Botschaft als ehrlicher und authentischer wahr. 60 % der Konsumenten empfinden UGC als den glaubwürdigsten Marketing-Content (Stackla, 2017)

  • UGC kostet wenig: Ein weiterer Pluspunkt, der UGC auch für Start-ups und kleinere Marken interessant macht, ist die hohe Ressourcenersparnis. UGC ist durch das Crowdsourcing deutlich kostengünstiger als aufwändig produzierte Werbevideos oder klassische Anzeigen.

  • UGC stärkt die Kundenbindung: UGC stellt nicht nur dein Produkt in den Fokus, sondern die Meinung deiner Kunden. Das gibt Anreize zur Interaktion, fördert das Engagement deiner Crowd und stärkt die Brand Loyalität. Wettbewerbe oder Umfragen motivieren Nutzer, sich stärker mit deiner Marke auseinanderzusetzen und eigenen Content einzubringen. Creator empfinden es außerdem meist als Wertschätzung, wenn du als Marke auf ihre Social-Media-Beiträge reagierst, sei es durch Kommentare oder Reposts. Auch das verbessert das Markenimage.

  • UGC vergrößert deine Reichweite: Als Bestandteil deiner Social-Media-Strategie trägt UGC dazu bei, deine Marke bekannter zu machen. Grundsätzlich ist UGC ein effektiver Multiplikator für deine Reichweite und Conversion Rate.

79 % der Konsumenten geben an, dass UGC ihre Kaufentscheidung sehr stark beeinflusst. Zum Vergleich: Das behaupten nur 13 % bei Inhalten, die von Marken produziert werden (Stackla, 2020).

User Generated Content schafft diverse Vorteile, wie Nähe und Vertrauen

Rechtliche Fragen zu UGC

Den vielen Vorteilen von User Generated Content stehen ein paar wenige Abstriche gegenüber. Diese betreffen in erster Linie die rechtlichen Einschränkungen und Haftungsrisiken der Plattform-Betreiber. UGC berührt gleich mehrere rechtliche Bereiche, allen voran Urheber-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte. Bei Verletzungen kann gegen die Verantwortlichen vorgegangen werden, die sich die Inhalte zu eigen gemacht haben.

Gegen Rechtsstreits und Haftung kannst du auf unterschiedliche Weise absichern, etwa durch entsprechende Hinweise zu Nutzungsregeln und -rechten, automatische Filter für den Upload von Inhalten oder ein besonderes Lizenzmodell wie Creative Commons.

Wem gehört User Generated Content?

UGC gehört grundsätzlich zunächst der Person, die die Inhalte erstellt. Möchtest du UGC zum Beispiel auf deinen Social Media Kanälen reposten, auf deiner Website veröffentlichen oder für andere Marketingzwecke nutzen, brauchst du die Nutzungs- beziehungsweise Verwertungsrechte.

Wichtig: Wer sich Nutzungsrechte einräumt, trägt auch die Verantwortung und Haftungsrisiken bei rechtswidrigen Inhalten. Das gilt zum Beispiel, wenn auf einem Foto Dritte abgebildet sind, die der Verwendung des Fotos nicht zugestimmt haben, oder wenn ein Video mit Musik unterlegt ist, für das der Creator keine Nutzungsrechte hat.

Wie darf ich User Generated Content verwenden?

Welche Nutzungsrechte und Haftungsrisiken du hast, hängt zum einen von der Plattform ab, auf dem der UGC ursprünglich erstellt oder ausgespielt wird, zum anderen von der Frage, wie du die Inhalte (weiter-)verwenden willst.

Möchtest du Social Media Inhalte wie Fotos oder Videos auf deiner eigenen Website einbinden, brauchst du die schriftliche Zustimmung des Urhebers als Nutzungserlaubnis.

Eine Ausnahme besteht, wenn du öffentliche Beiträge auf den Social Media Plattformen repostest. In diesem Fall genügt es in der Regel, wenn du den Content Creator in der Beschreibung nennst und verlinkst.

Eine dritte Möglichkeit für die rechtssichere Verwendung von UGC besteht darin, Inhalte gezielt für dich und deine Zwecke erstellen zu lassen, etwa im Rahmen von Wettbewerben. Dabei kannst du bereits in den Teilnahmebedingungen darauf hinweisen, dass die ausgewählten Inhalte im Namen deiner Marke genutzt, eventuell bearbeitet und veröffentlicht werden. Durch das Setzen eines Häkchens erklären sich Nutzer mit den Lizenzierungsbedingungen einverstanden.

User Generated Content Tools machen's einfacher

Du wünschst dir aussagekräftigen und maßgeschneiderten Content, der deine Markenbotschaft auf den Punkt bringt, dein Produkt glaubwürdig vorstellt und dein Business pusht? Auch bei eigens produzierten Inhalten musst du nicht auf die Vorteile von UGC verzichten. Passende Tools unterstützen dich beim Kreieren und der rechtssicheren Verwendung.

Als Deutschlands erste UGC-Plattform bringt Speekly eCom Brands mit UGC Creators zusammen. So kommst du zu bezahlbaren Werbevideos, die von deiner Zielgruppe erstellt werden, und bringst deine Marketing-Strategie auf ein neues Level.

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